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Tälesgartenschau 

Neues aus den Planungen der Tälesgartenschau

Schwerpunkte des  Bewerbungskonzepts

Gemeinden müssen ihre Bewerbung bis 17. Dez 2019 einreichen

Die fünf Kommunen des Oberen Filstales bewerben sich um die Ausrichtung einer interkommunalen Gartenschau in den Jahren 2031, 2033 oder 2035. Das Bewerbungskonzept wird sich wesentlich von anderen Bewerbungen abheben, denn im oberen Filstal soll es  eine sanfte und leise Gartenschau geben, die mit ihrer einzigartigen Landschaft punktet. Eingriffe in die Natur werden vermieden und Ziel ist es, mit einfachen Mitteln viel zu erreichen.

Ein weiterer wesentlicher Bewerbungsaspekt ist der interkommunale Ansatz. Die fünf Kommunen im oberen Filstal sollen zusammenwachsen, sich die Aufgaben teilen und die jeweiligen Stärken in die Zusammenarbeit mit einbringen. Dieses Interkommunale Denken ist die große Chance, um sich als Region wirtschaftlich schlagkräftig in die Zukunft zu entwickeln. Die Gartenschaubewerbung bietet für diesen Interkommunalen Weg die Initialzündung.

Folgende Themen wurden aus ganzheitlicher und damit aus interkommunaler Sicht vom Planungsbüro faktorgruen untersucht, bewertet und ausgearbeitet:

Landschafts-, Siedlungs- und Erholungsentwicklung, Gastronomieentwicklung mit dem Schwerpunkt der Direktvermarktung regionaler Produkte. Ein Spielplatzkonzept mit vernetzten Erlebnisspielplätzen für alle Generationen ist entstanden.

Wesentlicher Bestandteil der Bewerbung ist auch ein Verkehrskonzept, das die Aufwertung des öffentlichen Personennahverkehrs im Fokus hat. Die Bahnhöfe von Merklingen und Geislingen sollen das obere Filstal "an die Welt anbinden", schnelle und attraktive Busverbindungen führen in die Tälesgemeinden und so kommen die Bürger zukünftig schnell zu Wohnort und Arbeitsplatz.

Folgende Schwerpunkte zeichnen sich im Bewerbungskonzept für die einzelnen Kommunenab:

Durch den neuen Albaufstieg erhalten Mühlhausen und Wiesensteig Ortsumgehungen. Diese bieten einmalige Chancen für die beiden Orte. Der historische Ortskern von Wiesensteig kann planerische überarbeitet werden und erhält mehr Aufenthaltsqualität. Mühlhausen kann von der Klammer der Autobahn befreit werden und eine neue Ortsentwicklung einleiten. Für Bad Ditzenbach und Bad Überkingen besteht die einmalige Chance ihre Kurbetriebe attraktiv zu gestalten und für die Zukunft auszurichten. Deggingen kann als Verwaltungszentrum und als geistiges Zentrum um Ave Maria weiterentwickel werden. Dringend notwendige Planungen, die den neuen Ortskern mit dem alten Ortskern verbinden, können angestoßen werden. Bei zwei Bürgerworkshops kamen viele Hinweise aus der Bevölkerung und diese wurden ebenfalls detailliert ins Bewerbungskonzept mit aufgenommen.

Um sich einzelne Projekte besser vorstellen zu können, wurden diese als perspektivische Ansichten von faktorgruen ausgearbeitet. So z.Bsp. den Badesee, der idyllisch ins Filstal eingebettet in Bad Überkingen entstehen soll, der geplante Bürgerpark mit Wasserspielplatz und Terassen an der Fils in Wiesensteig und der Bereich des Hauptgartenschaugeländes, der zwischen Bad Ditzenbach und Gosbach geplant ist, mit Kräuterschaugarten und Bienenblühstreifen, naturnaher Ufergestaltung, Wasserspielplatz und Mehrzweckhalle. auch eine Grafik des Tälesmarktes, auf dem regionale Produkte angeboten werden, samt Tälesturm, Infozentrum zur Gartenschau und Kunstraum in Mühlhausen wurden skizziert. Auch einer möglichen Filsuferpromenade in Deggingen, die den Zugang zum Wasser und damit einen Erholungsraum schaffen soll, wurde als Photomontage dargestellt.

Mit dieser Visualisierungsmethode werden die Projekte beispielhaft aufgezeigt. Wie und wo diese in der Zukunft tatsächlich umgesetzt werden, zeigt dann die Ausführungsplanung.

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Goißle Bier:

Mit jedem Kasten Goißle unterstützen Sie die Region und die Bewerbung zur Gartenschau !




Die beteiligten Goißatäler Gemeinden

Bad Ditzenbach




Mühlhausen i.T.